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Montag, 16. September 2019

Vermisstenanzeige: Estrichleger...

Es ist wie im Krimi... zig Termine sind für kommende Woche gelegt und der Estrichleger ist nicht erschienen. Sollte dieser nicht umgehend erscheinen, so darf ich wieder alle Termien canceln und stundenlang neue vereinbaren.

Nocheinmal zur Errinerung: Lt. Vertrag ist unser Einzugstermin im Juli/August 2019! (dies zumindest urpsprünglich so datiert).

Im später erhaltenen Bauzeitenplan sollte der Estrichleger am 2.9.2019 kommen... bei einer geplanten Hausübergabe nunmehr Mitte Dezember 2019.

Letzte Woche hieß es, er soll am Mittwoch den 11.9.2019 kommen.
Am Freitag wollte ich spannungsgeladen das Ergebnis begutachten und was sah ich? "Die Fussbodenheizung". Der Estrichleger war nicht da. Kurzerhand dem Bauleiter geschrieben. Dieser beruhigte mich und teilte mir mit, dass der Estrichleger am Samstag den 14.9.2019 kommt.

Heute am Montag den 16.9.2019 nun zur Baustelle gefahren um abermals das Ergebnis zu begutachten... Und was sah ich diesmal? Dreimal darf man raten. Anbei ein Bild... 

"Nichts als Fussbodenheizung". Kein Lebenszeichen. Des Estrichleger inkl. seinem Team werden vermisst.

Die Hoffnung in 2019 einzuziehen schwindet...














Mr. L

Dienstag, 10. September 2019

Sanitär- und Heizungsinstallation

Der Hausbau schreitet Stück für Stück voran... eins der größten Gewerke (Sanitär- und Heinzungsinstallation) sind nun fertig!

Die Arbeit wurde durch die Firma "Hümer Haustechnik GmbH" ausgeführt, ein langjähriges Subunternehmen der Davinci-Haus Firma. Ich war extrem glücklich mit der Auswahl und habe wirklich garnichts an dieser Firma auszusetzen. Die Zusammenarbeit mit dem "Sani-Mann" wie er liebevoll von anderen Bauarbeitern genannt wird, war sehr harmonisch und kooperativ. Der zuständige Handwerker vor Ort hat sehr sauber gearbeitet und wenn nötig auch eine Nacht länger drangehangen als "schnell schnell" zur nächsten Baustelle zu huschen. Laut eigener Aussage ist er seit 29 Jahren für Davinci im Einsatz. Insgesamt sehr gute Leistung!

Vorgehensweise:
Bevor es überhaupt losging wurden genaue Zeichnungen an die entsprechende Wand geklebt.


Als nächstes wurden die entsprechenden Vorrichtungen positionsgenau montiert.



Das soll später mal eine begehbare Dusche werden. Links an der Wand hatten wir noch eine Nische für Shampoo und Co. anfertigen lassen :-).















Als nächses kamen dann die ganzen Rohrleitungen...








Als vorletztes kam dann noch der Fussbodenaufbau (Dämmung etc.) sowie anschließend die Fussbodenheizung in allen Räumen hinzu:
























Die Ausseneinheit zur Wärmepumpe hat uns auch noch ein wenig Arbeit bereitet, da wir relativ kurzfristig eine Lösung bezüglich des "bauseitigen Podestes" finden mussten. Hierzu hat sich glücklicherweise sehr kurzfristig der Tiefbauer bereiterklärt. Darüber hinaus mussten wir auch zusätzlich die ganzen Gräben vom Hausanschlussraum bis zur Wärmepumpe  freigraben lassen um die Kabel für die Pumpe zu legen (mind. 15 m). Die Pumpe selbst wird später durch eine Hecke oder ähnliches verdeckt.















Der Technikraum ist ebenfalls Stück für Stück gewachsen.
Der Keller wird (bis auf den Flur) bauseits bearbeitet, d.h. streichen und bodenarbeiten müssen wir selbst vornehmen. Der Handwerker der Firma Hümer war dennoch so freundlich und hat alle Stellen welche im Nachgang verbaut wurden vorab weiß gestrichen, da man später nur schwer dran kommt bzw. sich das kleben sparen kann.



Zum Ende hin sah das ganze dann ungf. so aus:




Am Mittwoch kommt der Estrichleger, ich bin gespannt!

Mr. L


Freitag, 6. September 2019

Entwässerungsarbeiten...

Was ist sonst so passiert?

Der Heizungs- und Sanitärmensch ist in den Endzügen und sollte in der kommenden Woche fertig werden, da der Estrichleger bereits für den kommenden Mittwoch (11.9.2019) bestellt ist.

In der Zwischenzeit wurden parallel dazu die Entwässerungsarbeiten durch die Tiefbaufirma durchgeführt. Das schöne Grundstück wurde wieder in tausend Stücke gerissen. Zum Teil sah es wieder aus wie nach dem Krieg. Wirklich überall wurden Leitungen durchgezogen (Strom, Wasser, KG-Rohre etc. etc. etc.).















In unserer Region müssen wir das Niederschlagswasser grundstücksbezogen versickern. Hierzu hatten wir nicht so viele Möglichkeiten. Die meisten davon haben uns nicht gefallen (Beispiel: genehmigungsfreie Mulde... diese hätte 1,2m Tief sein sollen... Gefahr für Kinder und sieht nicht gut aus). Wir haben uns für eine genehmigungspflichtige Lösung entschieden. Das ganze nennt sich Rigolen-Lösung. Übrigens, der ganze riesige Bereich oberhalb der Rigole ist "nicht befahrbar".

Unser Boden ist sehr lehmhaltig, dies führt dazu, dass Wasser nur sehr langsam versickert und es dazu kommen kann, dass sich Wasser nach einem stark-Regen pfützenartig auf der Oberfläche sammelt. Dies möchten wir natürlich möglichst vermeiden.

Wir haben nun eine 6000 L Zisterne einbauen lassen, welche das Wasser zunächst auffängt und bei Bedarf - mittels einer automatischen Pumpe - für die hintere Gartenbewässerung genutzt werden kann.

Nutzt man das Zisternenwasser jedoch nicht und das darin befindliche Wasser überschreitet eine bestimmte "kritische" Höhe (z.B. bei starkregen), dann läuft der überschwappende Teil in die Rigole. Die Rigole hat den Vorteil, dass diese deutlich aufnahmefähiger ist, als der Boden drumherum. Zudem wurde auch der Boden um den Bereich der Rigole gegen versickerungsfähigeres Material ausgetauscht.

Ich denke, wassertechnisch sollte nichts mehr schiefgehen.









Wasser haben wir nun auch im Haus:

Der Heizungs- und Sanitärmensch konnte also parallel alles entsprechend einbauen und auch gleich testen.

















Das Grundstück wurde zum Schluss wieder geschlossen:


D.h. zum Schluss war das Grundstück wieder mehr oder weniger ansehnlich.
Leider wird es aber noch mindestens zweimal aufgerissen. Zum einen fehlt uns noch der Strom im Haus (soll zum 20.9.2019 erfolgen) und zum anderen kommt noch die Telekom bezüglich des Hausanschlusses (soll auch in den nächsten 3 Wochen erfolgen...).

Danach hoffen wir aber nie wieder Graben zu müssen.











Mr. L

Sonntag, 1. September 2019

Elektroinstallation fertig & Bauzeitenplan erhalten

Anbei mal wieder ein klein wenig Feedback meinerseits nach 1,5 Monaten Abstinenz.

Die von Davinci Haus beauftragte Elektrikerfirma war bereits vor Ort und die notwendigen Kabel wurden quer durch das Haus gezogen. Insgesamt ist alles gut verlaufen. Es wurden zwar zunächst nach Abreise durch die Firma ein paar Kleinigkeiten vergessen, diese wurden aber direkt nach Benachrichtigung nachgebessert. Von daher insoweit alles OK.

Kleiner Tip an alle Bauherren:

Unbedingt möglichst viele Kabel für die zukünftigen Wünsche durchdenken. Zu erwähnen wären hier z.B. Stromkabel für das elektrische Einfahrtstor, Pforte, Gegensprechanlage, Garage (Licht/Tor/Ladestation), Gartenhausbeleuchtung, Außenbeleuchtung, Pumpensystem für Zisterne o.ä., Starkstrom für Saune und und und... Am Ende vergisst man trotzdem etwas!
Nichtsdestotrotz am besten den Elektriker Termin mit den notwendigen Arbeiten einer Tiefbaufirma verbinden (bei uns war zeitgleich die Entwässerungsfirma da). Dies hat den Vorteil, dass die Tiefbaufirma die ganzen zusätzlichen Gräben im Garten freilegen kann um die Stromleitungen entsprechend zu legen.

Mit Fotos halte ich mich bei diesem Gewerk bewusst zurück, da dies zwar natürlich ein wichtiges Gewerk darstellt, aber herausragende Kabelleitungen nicht unbedingt spektakulär sind :-).

Am folgenden Bild sieht man die ganzen Kabelleitungen für Licht, Steckdosen, Herd und Co., die vor Ort gebohrt und durchgezogen wurden (hier Küche).




Die Vorbohrung für die Steckdosen und die diversen Schalter wurden vor Ort gemacht. Hatte ursprünglich angenommen, dass auch die Bohrungen vorgefertigt sind, dies ist jedoch nicht der Fall.















Die Arbeiten haben insgesamt zwei Wochen gedauert. Im Anschluss daran gab es eine Pause von ca. 1-2 Wochen. Anschließend begann die Sanitär- und Heizungsbaufirma mit Ihren Arbeiten. Dieses Gewerk ist relativ umfangreich und dauert zur Zeit schon seit mehreren Wochen an. Zum Ende kommender Woche ist das Gewerk abgeschlossen und zum 11.9. ist der Estrichleger eingeplant. Hier berichte ich daher bei Abschluss der Arbeiten.

Ein Bauzeitenplan wurde uns bisher auch vorgelegt.



Geplanter Übergabetermin lt. dem Plan ist am 16.12.2019. Ursprünglich wurde vertraglich ca. Juli/August anvisiert. Realistisch hatten wir jedoch Oktober angenommen. Uns ist klar, dass der Fachkräftemangel und die derzeitige Bausituation in Deutschland nicht förderlich für die einzelnen Bauherren und Bauherrinen sind. Wie auch immer, wir wollen, das das Haus vernünftig finalisiert wird. Wenn das Haus dieses Jahr festgestellt wird können wir damit noch leben. Falls erst nächstes Jahr, dann wäre dies nicht mehr schön. Was uns etwas Sorge bereitet, der Bauzeitenplan ist schon etwas drüber... aber sicherlich noch aufholbar. Ich berichte.

Mr. L



Montag, 15. Juli 2019

Richtkontrolle durch den Fertighausexperten

Heute kam Herr Beuler - auch bekannt als Fachwerkhausexperte  - zur Richtkontrolle unseres Hauses.

Es ist ganz witzig, da ich Herrn Beuler schon seit längerem kenne, immer mal wieder mit ihm telefonisch zu tun hatte, es aber noch nie zu einem echten treffen kam.

Auslöser war folgendes:
Ich wollte zusätzliche Sicherheit beim Hausbau und hatte zunächst einen anderen unabhängigen Bausachverständigen aus der Nähe meines Bauortes mit der Durchführung von bestimmten Baukontrollen beauftragt. Dieser Bausachverständige konnte zwar noch den Keller abnehmen, war aber spätestens beim Rohbau etwas mit der Art des Hauses überfordert. Heißt, er war zwar mit konventionellem Hausbau vertraut aber nicht mit Fertighausbau. Leider kam dies erst auf der Baustelle nach und nach hervor. Glücklich machte mich dieser Umstand daher nicht unbedingt. Ich hatte gedacht, "Bausachverständige" sind halt "Bausachverständige". Nach der zweiten Baukontrolle (Rohbauabnahme) habe ich die Beauftragung mit dem konventionellen Bausachverständigen bereut. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nochmal auf der Homepage des Fachwerkhausexperten recherchiert, da ich weiß, dass dieser auch die Richtkontrolle und weitere Kontrollen durchführt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich an meiner Auswahl ernsthaft gezweifelt und gedacht, "Mensch Mr. L, hättest du doch den Beuler direkt beauftragt!" (klingt wie schlechte Werbung, ist aber so...).
Am Freitag - einen Tag nach Hausaufstellung - hatte ich mit einem anderen Bauherren zu tun. Dieser hat ein ähnliches Haus jedoch mit einer anderen Firma gebaut und ebenfalls beim Fachwerkhausexperten bestimmte Dienstleistungen in Anspruch genommen. Daher wollte ich auch Ihn nochmal bezüglich der Erfahrungen mit Herrn Beuler befragen. Bin halt Skeptiker aus Überzeugung :-). Auch er hat mir Herrn Beuler uneingeschränkt ans Herz gelegt! Skepsis beseitigt! Einen Tag später am 29.6. kam ich und Herrn Beuler ins Geschäft. Die weiteren geplanten Baukontrollen mit dem konventionellen Bausachverständigen wurden gecancelt und werden nun von Herrn Beuler ausgeführt.
Leider konnte ich mit ihm nicht über seine Preise verhandeln, da ich recht kurzfristig gebucht hatte :-( Laut Fachwerkhausexperte gäbe es aber Rabatte, wenn man früh genug für mehrere Dienstleistungen eine Paketpreis verhandelt. Ok, mache ich dann bei meinem nächsten Haus in 10 Jahren...
Heute nun 10 Tage später war Herr Beuler vor Ort, hat sehr gute Arbeit geleistet und ist sehr motiviert an die Sache rangegangen. Daher empfehle ich allen Bauherren, welche diese Art von Häusern bauen uneingeschränkt Herrn Beuler. Es ist wirklich verbranntes Geld einen konventionellen Sachverständigen zu nehmen. Es macht schon einen Unterschied, ob jemand selber jahrzehntelang in einer dieser Firmen gearbeitet hat und weiß wo er hinschauen soll oder ob jemand mit einem großen Fragezeichen vor den Wänden steht und nicht weiß was er dazu sagen soll :-). Für die Art von Häusern muss jemand herangezogen werden, der "nachweislich" über Referenzen im Fertighausbau verfügt. Auf seinem Blog Fachwerkhausexperte findet man ja genug davon über fast alle Anbieter moderner Fachwerkhäuser.
Zwischenzeitlich hat er ein Fotoprotokoll mit einer Aufgabenliste erstellt, die Davinci Haus ebenfalls parallel erhalten hat. Außerdem hat er mich informiert, das er zur finalen Übergabe dann eine Stunde früher anreisen wird, um alle Arbeiten auf Erledigung zu prüfen, damit dann bei der Abnahme mit dem Davinci Haus Bauleiter alles stressfrei abläuft. Bin schon gespannt.

Fazit: Die Arbeit und seine Erfahrung sind wirklich top. Er hat die Baustelle fest im Griff, gibt zudem konstruktive Hinweise und das ohne dabei gegen die Hausanbieter zu schießen. Er sucht gezielt die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, um Dinge zu lösen, statt nur zu bemängeln. Seine Leistung kostet natürlich Geld, tut dem Bauherren natürlich etwas weh, ist aber jeden Cent Wert! Es ist immer günstiger für die Baufirma und nervenschonender für den Bauherren bestimmte Dinge frühzeitig anzugehen als diese erst festzustellen, wenn alle Baufirmen wieder in der Heimat sind.
Empfehlenswert für interessierte Bauherren wäre hier, direkt zu Beginn mit ihm Paketpreise zu vereinbaren. Hinten raus rechnet es sich auf jeden Fall.
 
Mr. L

Dienstag, 9. Juli 2019

Fundamente für die Pergola!

Heute wurden die Fundamente für die Pergola gegossen.

Bis hier hin war es nicht einfach... ich musste ganz Hamburg und halb Schleswig-Holstein abtelefonieren um jemanden für diese Arbeiten beauftragen zu können. Wirklich niemand wollte es machen. Betonarbeiten- in Kombination mit Bewehrungsarbeiten scheinen bei den kleineren Garten- und Landschaftsbauern nicht unbedingt beliebt zu sein. Den großen Tiefbaufirmen waren diese Arbeiten wiederum viel zu kleinlich. Der Grund für die Problematik lag darin, dass ich die Pergola erst hinzugekauft hatte, als die Kellerfirma und die Tiefbaufirma schon weg waren.

Letztendlich ist ein über drei Ecken befreundeter Bauunternehmer eingesprungen und hat dies mal eben erledigt.

Insgesamt sehr zufrieden, da wieder ein Problem weniger :-).

Das Ergebnis sieht gut aus:





























Mr. L

Dienstag, 2. Juli 2019

2. Bausachverständigenkontrolle: Rohbauabnahme

Auch die Rohbauabnahme wurde mit Unterstützung eines unabhängigen Bausachverständigen durchgeführt. Leider ist der Bausachverständige nicht unbedingt für solche Art von Häusern spezialisiert. Ich hätte also jemanden beauftragen sollen, der nachweislich Erfahrung mit solchen Häusern hat.

Statt das "gebaute" Haus zu begutachten, wurden nur ellenlang Hinweise gegeben was man noch bauen könnte um alles noch besser zu machen... verkehrte Welt. Ansonsten auch nur die Punkte aufgenommen, die für jeden Blinden ersichtlich waren. Somit hält sich der Mehrwert dieser Abnahme in Grenzen...

Mr. L

Vermisstenanzeige: Estrichleger...

Es ist wie im Krimi... zig Termine sind für kommende Woche gelegt und der Estrichleger ist nicht erschienen . Sollte dieser nicht umgehend ...