Montag, 3. Dezember 2018

Einreichung Bauantrag

Am Samstag war es soweit!  Der DHL - Mann kam und überreichte uns ein Paket.











Was da wohl drin war?


RICHTIG! Unsere fertigen Bauantragsunterlagen für das Bauamt.
















So nutzten wir den Sonntag um den Bauantrag, die Anzeige zur Entwässerung des Schmutzwassers, die Anzeige zur Versickerung des Niederschlagswassers, Anträge auf die Herstellung einer Gehwegüberfahrt, Unterlagen für den Schornsteinfegermeister & mehr zu überprüfen und zur Unterzeichnung so ziemlich jeder Anlage (alles in 3-facher Ausfertigung!).

Es waren wirklich viele Unterlagen. Vertraglich vereinbarte Finalisierung der Unterlagen war "Ende November", d.h. DAVINCI Haus hat den Zeitplan eingehalten! Die Unterlagen waren auch fehlerfrei, so dass wir diese direkt am heutigen Tage höchstpersönlich beim Bauamt überreichen konnten.

Die Bearbeitung kann nun bis zu 3 Monaten dauern, auch wenn wir hoffen das es schneller geht.

Da es nicht in unseren Händen liegt, hilft nur warten...



Mr. L

Mittwoch, 28. November 2018

Finale Kniestockfestlegung & Bauantragsfreigabe

Wie bereits in den beiden vorherigen Beiträgen erläutert hat uns die Kniestockthematik etwas Recherchetätigkeiten und auch einige Nerven gekostet. Vielleicht haben wir uns da auch einfach nur unnötigerweise reingesteigert.

Nach Rücksprache mit zwei befreundeten Fachanwälten für Baurecht wurde eine erhöhte Installationsebene ins Spiel gebracht, welche ggfs. bei der „Vollgeschossigkeitsberechnung“  eine rechnerische Lösung mit sich bringen würde. Das Gesetz geht nämlich bei der Berechnung von der „Oberkante Fußboden bis Oberkante Dachkante“ aus. Die Installationsebene würde also per Definition zumindest zum Teil die „Oberkante Fußboden“ erhöhen.

Diese Möglichkeit steht jedoch weder im Gesetz noch in den Kommentaren der jeweiligen Landesbauordnungen, sondern geht vielmehr auf einzelne wenige Urteile zurück (bei den entsprechenden Urteilen jedoch befand sich die Installationsebene im Dach und die Urteile wurden in anderen Bundesländern gesprochen).

Da wir uns in das Thema so hereingesteigert haben, boten die Architekten von DAVINCI Haus abermals an mit dem entsprechenden Bauamt über das Thema „Installationsebene“ zu sprechen. Das Bauamt kann hierzu jedoch keine Ad Hoc Aussage machen und hat grundsätzlich eine andere Auslegung zur Berechnung.

Da dies nun im Ergebnis eine juristische Auslegungssache ist und wir uns wegen 6,5 cm Kniestockhöhe nicht das Leben unnötig schwer machen wollen, haben wir den etwas niedrigeren Kniestock von 1,525 cm akzeptiert und die Thematik für immer und ewig abgeschlossen ;-).

Mit Abschluss dieses offenen Punktes haben wir heute ebenfalls die Freigabe zur Bauantragsstellung gegeben. Anbei die historische E-Mail, die ab jetzt sämtliche Änderungen so ziemlich erschwert bis unmöglich macht...
D.h. der Bauantrag wird nun nach unseren bisherigen Planungen und Festlegungen final vorbereitet und sollte die nächsten Tage bei uns eintreffen…

Wir sind gespannt auf die nächsten Schritte!

 

Mr. L

Mittwoch, 21. November 2018

Komplikationen beim Kniestock... die zweite

Wie bereits in meinem letzten Beitrag erläutert gibt es bei uns Kniestockprobleme zum ursprünglich geplanten Vorhaben. Unserem ursprünglich geplanten Kniestock von 1,60 cm (genauer gesagt eigentlich 1,59 cm) kann seitens des Amtes nicht entsprochen werden.

Begründung: Unser Bebauungsplan sieht lediglich "Eingeschossigkeit" vor, d.h. im Dachgeschoss wird es zwangsläufig gewisse Schrägen geben. Unser Wunsch war eine maximal zulässige Kniestockhöhe. 

Ein Vollgeschoss liegt bei uns immer dann vor, wenn 3/4 ihrer Geschossgrundfläche eine Höhe von mindestens 2,30 m hat. Dies ist bei uns der Fall, d.h. wir hätten bei 1,59 cm Kniestockhöhe genau zwei Vollgeschosse und gerade dies ist nicht zulässig. Die rechnerische Überschreitung jedoch ist lediglich sehr gering.

Die Architekten von DAVINCI Haus haben daraufhin noch einmal diverse Gespräche mit den zuständigen Personen beim Bauamt geführt. Die zuständigen Sachbearbeiter beim Amt möchten jedoch trotz geringer Überschreitung kein "grünes Licht" bezüglich der mündlichen Voranfrage geben. Auch andere mögliche alternative Ideen mit Auswirkungen auf die Berechnung wurden durchgespielt und zunächst verneint.

Die Firma DAVINCI Haus hat jedoch angeboten von Ihren Standard-Dachneigungen abzuweichen und uns eine 23 Grad Dachneigung mit einem Kniestock von 1,525 cm bauen zu können. Dies wären lediglich 1,5 Grad Dachneigung mehr und 6,5 cm weniger Kniestock als bei Beginn geplant.

Insgesamt sind wir immer noch zumindest etwas traurig (denn wer gibt schon gerne etwas ab, womit er schon fest gerechnet hat), andererseits ist dies wahrscheinlich ein akzeptabler Kompromiss und kein gigantischer Unterschied.

Doch bevor die finale Entscheidung diesbezüglich gefällt wird, suchen wir noch weiter nach möglichen Lösungswegen!




Mr. L

Komplikationen beim Kniestock...


Erste Hiobsbotschaft. Der geplante Kniestock von 1,60cm soll wohl baurechtlich nicht gehen, da wir rechnerisch sonst auf zwei Vollgeschosse kämen (in der Gegend gilt jedoch Eingeschoßigkeit).
Grund: Der Luftraum zählt als Grundfläche und fällt anders als ursprünglich angenommen in die Berechnung mit rein.

Neues Problem: DAVINCI baut in gewissen Standards, so z.B. 35 Grad Dächer, 30 Grad Dächer, 25 Grad Dächer und auch 21,5 Grad Dächer.

Das nächst höhere Standardmaß wäre also 25 Grad, dies würde dann einen Kniestock von 1,43cm mit sich bringen, dass eine deutliche Reduzierung gegenüber der ursprünglichen Planung wäre.

Dies wäre uns zuwenig, nachdem wir uns schon so auf die 1,60cm gefreut haben.

Wir suchen nach Lösungen!

Mr. L

Montag, 19. November 2018

Unser Bauprojekt

Gebaut soll ein ca. 185qm (nach Wohnflächenverordnung) großes Einfamilienhaus mit dem typischen DAVINCI Erker und einer Galerie im Wohnbereich. Es handelt sich um sog. 8 / 10 Raster Haus welches in der Farbe weiß gebaut werden soll. Es handelt sich hier um den KFW-55 Standard.
Entgegen den typischen 30 Grad Satteldächern, welche die typische Optik moderner Fachwerkhäuser ausmachen, haben wir uns für eine andere Dachneigung entschieden. Grund hierfür war die Entscheidung nach einem höheren Kniestock. Die typischen 30 Grad DAVINCI Häuser haben einen Kniestock von 1,16 cm. Dies war uns etwas zu wenig, da wir lediglich ein 4-Achsen Haus bauen. Anders wäre dies bei einem 5-Achser, hier wirkt das kleinere Kniestock aufgrund der hohen Räume und des dadurch entstehenden Raumgefühls völlig anders.
Unser geplanter Kniestock beträgt 1,60 cm und die Dachneigung untypische 21,5 Grad für diese Art von Häusern.

Als Beispiel anbei eine kleine Planungsvorschau unseres Vorhabens (hier noch in schwarz):


Das Haus wird voraussichtlich auf einem Fertigbetonkeller der Firma Knecht errichtet.


Mr. L

Sonntag, 18. November 2018

Planungsgespräch zum Bauantrag

Keine zwei Wochen nach Vertragsunterzeichnung ging es dann auch direkt los mit der Bearbeitung unseres Bauantrags. Um Überraschungen vorzubeugen ist eine DAVINCI Architektin - welche speziell für die Bauanträge zuständig ist – ein weiteres mal zu unserem Grundstück gefahren, um mögliche bauantragsbezogene Hindernisse persönlich im Vorfeld sehen zu können. Um Verzögerungen des aufgestellten Zeitplans vorzubeugen, hat sich die Architektin ebenfalls mit der Bauamtsleitung der Gemeinde sowie des Kreises zusammengesetzt und alles wichtige zum konkreten Bauvorhaben persönlich besprochen.  Die Vorgehensweise hat uns gefallen, da so potenzielle Zeitfresser möglichst verhindert werden.


Wir sind also weiterhin optimistisch den Bauantrag Ende diesen Monats einreichen zu können.

Mr. L

Samstag, 17. November 2018

Baufirmenwahl

Die Qual der Wahl beim Bauunternehmen...

Alles fing an mit dem Haus des Schwiegervaters, sehr offen und hell, irgendwie gemütlich, tolles Wohnambiente, sehr gute Qualität. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir uns nicht weiter mit dem Thema „Haus“ beschäftigt. Interessant wurde es erst dann, als der eigene Wunsch nach einem Häuschen aufkam und zumindest ich lernen musste, dass dieses von mir so gemochte Haus ein sog. modernes Fachwerkhaus (kurz = FWH) der Firma DAVINCI Haus sei. 
Also machten wir uns auf die Suche nach Anbietern moderner FWH. Doch bevor wir soweit waren mit DAVINCI Haus zusammenzukommen, haben wir sehr viele Gespräche mit den unterschiedlichsten Unternehmen geführt (überwiegend Anbieter moderner FWH). Geschadet hat es nicht, da nur wer vergleicht auch einen Überblick über die unterschiedlichen Qualitätsstandards bekommt oder auch die Unterschiede in der Planungsphase & Zusammenarbeit wahrnehmen kann.
Auf den ersten Blick gibt es mittlerweile eine große Anzahl an Anbietern moderner FWH, doch man muss genauer hinschauen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass im Grunde sehr unterschiedliche Unternehmen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen am Markt existieren (allesamt mit tollen Internetauftritten, doch Vorsicht!), die am Ende meist alle ein ähnliches Produkt liefern. 
Warum Vorsicht? Weil meist alle laut Internetpräsenz unfassbar viel bauen, ewig auf dem Markt sind und Ihre eigene Bauweise hinsichtlich Ökologie in höchsten Tönen feiern. Ein Tipp von mir: Vorab unbedingt mehrere Objekte der Wunschfirma anschauen und auch gerne mit ehemaligen Bauherren sprechen. 

Im Grunde kann man die Anbieter grob zusammenfassen in:

1.     Bauunternehmer (Generalunternehmer): d.h. man schließt nur EINEN Vertrag und das Haus wird im Wesentlichen durch die eigene Baumannschaft auf die Beine gestellt. 

Von der Kategorie 1 in dem Segment „Modernes FWH“ haben wir nur sehr wenige kennengelernt. Bauunternehmer mit eigener Vorfertigung im Werk haben wir nur 4 Stück gefunden. Weiter ausgebröselt waren aber nur 3 tatsächlich nur „in diesem“ Segment zu Hause. 
Unternehmen ohne Vorfertigung bauen alles vor Ort, nach und nach auf. Dies muss nicht schlecht sein und hat auch gewisse Vor- und Nachteile. Vorteile: Spätere Anpassungen während der Bauphase sind einfacher. Nachteile: Etwas höhere potenzielle Fehleranfälligkeit vor Ort und längere Zeiten des „offen stehens“, d.h. die Holzkonstruktion ist der Witterung ausgesetzt, solange Dach und Fenster nicht drin sind.

2.     Reine Planungsbüros: Arbeiten 100%ig mit Sub-Unternehmen zusammen, muss nicht schlecht sein, ist nur eine etwas andere Arbeitsweise. 

Kategorie 2: Hier haben wir Unternehmen kennengelernt, die als Generalunternehmer fungierten (EIN VERTRAG) aber auch welche die letztlich auch nur Einzelgewerke angeboten haben. 

3.     Zimmereifirmen, die eigentlich nur die Holzkonstruktion bauen, aber nun auch ein ganzes Produkt bieten, dies jedoch meist nicht als Generalunternehmer, sondern in Form der Vergabe einzelner Gewerke. 
Kategorie 3 kann interessant sein für Personen die sich für ein Ausbauhaus interessieren und vieles selber können bzw. etwas sparen möchten. Kann aber auch sehr nachteilig sein, da die Gesamthaftung nicht existiert und es zu Abgrenzungsproblemen kommen kann.

Da wir persönlich einen Anbieter wollten, der als Generalunternehmer fungiert (auch beim Keller), zudem jahrzehntelange Erfahrung mitbringt und auch noch alle wichtigen Teile vorfertigt, so dass das die Hauskonstruktion sehr schnell geschlossen ist, blieben nicht mehr viele Anbieter übrig...

Aber erst mal weiter zur Erläuterung, weshalb wir uns nun für unsere Baufirma entschieden haben...

Nach der oben dargestellten Anbietersuche moderner FWH waren wir nun schon relativ weit fortgeschritten was die Planung anging, waren aber nicht glücklich mit unserem Grundriss. 
Also haben wir uns zum Schluss noch mit der Firma DAVINCI Haus verabredet. Mit dieser Firma hatten wir bisher noch nicht gesprochen. Zu unserer Überraschung schlug der Architekt und zugleich Vertriebsmitarbeiter dieser Firma direkt vor uns zunächst bei uns am Grundstück zu treffen. Dies überraschte uns, da bisher keiner der Firmen zu unserem Grundstück gefahren ist (trotz intensiver Gespräche).
Laut Aussage des Architekten von DAVINCI Haus ist es nicht sinnvoll ein Haus zu planen, ohne das Grundstück vorab angesehen zu haben. Also trafen wir uns relativ kurzfristig direkt beim Grundstück. Der Architekt von DAVINCI Haus schaute sich alles ganz genau an und machte vor Ort direkt einige Bilder für die weitere Planung. Im Anschluss daran folgte ein Planungsgespräch und die Analyse unseres Raumbedarfs. Erst danach wurden erste Skizzen direkt vor Ort gefertigt. Selbst diese Vor-Ort-Skizzen waren besser und durchdachter als alles was wir in den Monaten zuvor erhalten haben. 
In der Folgezeit hatten wir noch weitere Treffen mit DAVINCI Haus, der Architekt kam immer direkt zu uns nach Hause. Bei den meisten der anderen Anbietern war dies nicht der Fall. In den anderen Fällen sind wir hunderte Kilometer quer durch Deutschland getourt, teilweise sogar geflogen & der Höhepunkt war mein 14-stündiger ICE-Trip aus Düsseldorf aufgrund von Unwetter (und damit einhergehend ausgefallener ICE-Züge) einschließlich einer 250 EUR Taxifahrt von Bremen-Richtung Hamburg J .

Zusammengefasst also: Wir haben uns für DAVINCI Haus entschieden, da diese Firma einen ausgezeichneten Ruf besitzt und wir im Familienkreis einen DAVINCI Hausbesitzer haben, welcher auch nach 12 Jahren nur positive Resonanz weitergibt. Aber auch, weil die Planungsphase alles übertroffen hat was wir bisher erlebt haben, wir von der Qualität sehr überzeugt waren und DAVINCI Haus – gegenüber. anderen Anbietern deutlich - in Vorleistung gegangen ist. Das hat uns überzeugt, so dass relativ schnell feststand… „mit dieser Firma wollen wir bauen“.
Direkt bei Vertragsunterzeichnung wurden die weiteren Termine abgesteckt und vertraglich fixiert:

·       Einreichung Bauantrag bis Ende November 2018
·       Kellerbau ca. Mitte/Ende März 2019
·       Haus ca. Mitte/Ende April 2019
·       Hausübergabe ca. Juli/August 2019

Wir sind gespannt und freuen uns auf die nächsten Schritte!

Mr. L


Einreichung Bauantrag

Am Samstag war es soweit!  Der DHL - Mann kam und überreichte uns ein Paket. Was da wohl drin war? RICHTIG! Unsere fertigen...